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Das Bundesgesundheitsministerium ist nach einen internen Prüfung zu dem Ergebnis gekommen, dass es keinen Anlass dafür gibt den Zwangsrabatt und das Preismoratorium für Pharmaunternehmen zu ändern. Pharmaverbände hatten, auch wegen der guten finanziellen Lage der Krankenkassen, eine Änderung gefordert.
Der Zwangsrabatt für Hersteller war im August 2010 von 6 auf 16 Prozent erhöht worden. Im Rahmen des GKV-Finanzierungsgesetzes wurde außerdem ein Preismoratorium eingeführt. Das Bundesgesundheitsministerium begründet seine Auffassung mit der zu erwartende Ausgabenentwicklung bei den gesetzlichen Krankenkassen im Angesicht der konjunkturellen Unsicherheiten. Die beiden Maßnahmen sind noch bis Ende 2013 befristet.
Säumige Beitragszahler verursachen bei den gesetzlichen Krankenkassen einen Schaden in Milliardenhöhe, berichtet Welt Online. Demnach zahlen über 600.000 gesetzlich Krankenversicherte keinen Beitrag. Bis Ende 2011 hat sich ein Fehlbetrag von mehr als 1,2 Milliarden Euro angehäuft. Die privaten Krankenkassen vermelden einen Fehlbetrag von 554 Millionen Euro.
Besonders Selbstständige sind mit den Zahlungen im Rückstand. Diese müssen, im Gegensatz zu Angestellten und Arbeitern, ihre Beiträge selbst abführen. Auch bei den privat Versicherten gibt es nach Welt angaben immer mehr Mitglieder die keine Beiträge zahlen. Der Verband der privaten Krankenversicherer (PKV) vermeldete insgesamt 144.000 Nichtzahler bis Ende September 2011. Den privaten Krankenkassen fehlt daher ein Betrag von rund 554 Millionen Euro. Einem PKV-Sprecher zu folge ist der Grund dafür die Einführung der allgemeinen Pflicht zur Versicherung. Aus diesem Grund können private Krankenversicherungen bei Zahlungsrückständen ihren Kunden nicht mehr kündigen.
Derzeit prüft die Bundesregierung einen Nichtzahler-Tarif für Privatversicherte um dem Problem entgegenzutreten. Mit dem Tarif sollen nur akute Krankheiten oder Schwangerschaften abgedeckt werden.
Derzeit prüft die Bundesregierung einen Nichtzahler-Tarif für Privatversicherte um dem Problem entgegenzutreten. Mit dem Tarif sollen nur akute Krankheiten oder Schwangerschaften abgedeckt werden.
Testosteron lässt Menschen egoistischer handeln und schränkt kooperatives Verhalten ein. Dies fanden Forscher des Universtiy College London nun in Testes heraus.
Bereits seit längerem ist bekannt, dass es Faktoren gibt die Menschen kooperativer machen. Dazu gehört Oxytocin, auch bekannt als „Kuschelhormon“. Die Londoner Forscher wollten nun herausfinden ob es auch Faktoren gibt die eine gegenteilige Wirkung aufweisen. Die Wahl viel dabei auf Testosteron, was bereits aus früheren Untersuchungen als aggressionssteigernd bekannt war und daher auch das Kooperationsverhalten beeinflussen könnte.
Die Auswertung der Tests mit weiblichen Kandidatinnen zeigte, dass Frauen welche vor einer kooperativ zu lösenden Aufgabe, kein Testosteron verabreicht bekommen hatten, ihr Gesamtergebnis durch Kooperation verbesserten. Die Frauen mit, durch eine Verabreichung, erhöhtem Testosteronspiegel, verhielten sich dagegen weniger kooperativ und beharrten häufiger auf ihrer eigenen Meinung.
Das Fazit der Forscher ist, dass es immer auf die Kombination von kooperativem aber auch egoistischem Verhalten ankommt, um in der Gruppe einen Erfolg zu erzielen. Letztendlich wird das soziale Verhalten durch ein feines Zusammenspiel biologischer Faktoren geregelt. Dabei kann Testosteron helfen, zu viel jedoch auch dem Gruppenerfolg schaden.
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