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Celesio hat einen Beirat für Soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit (Social Responsibility and Sustainability) gegründet, der das Verantwortungsbewusstsein des Unternehmens nach innen und außen dokumentieren und in seinem gesellschaftspolitischen Handeln beraten und unterstützen soll. Der Beirat setzt sich zusammen aus Persönlichkeiten, die sich mit ihrem politischen, sozialen und kulturellen Engagement insbesondere für die Schwachen in unserer Gesellschaft einsetzen. „Nur wer wirtschaftlich erfolgreich agiert, ist auch in der Lage, im Interesse von Gesellschaft und Umwelt zu handeln“, sagt Fritz Oesterle, Vorsitzender des Vorstands von Celesio. „Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit von Unternehmen und die Bereitschaft zur Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung durch Unternehmen gehören untrennbar zusammen. Wir bejahen diesen Zusammenhang nicht nur, sondern praktizieren ihn auch in unserer täglichen Arbeit und wollen ihn im Sinne eines kreativen Miteinanders weiter ausbauen“, erläutert Oesterle die Zielsetzung des Gremiums.
In einem Schreiben an die Beiratsmitglieder betont Oesterle den Zusammenhang von unternehmerischer Aufgabe und gesellschaftlicher Verantwortung. Die unternehmerische Aufgabe bestehe zweifelsohne darin, profitabel zu sein. Dies wiederum sei nur dann dauerhaft möglich, wenn die Qualität des unternehmerischen Handelns auf höchstem Niveau stattfinde, die Bindung zu den Kunden einen hohen Loyalitätsgrad aufweise, die Leistungskraft der Mitarbeiter durch Motivation und Anerkennung gefördert und mit transparenter Geschäftstätigkeit das Vertrauen der Aktionäre garantiert werde. Gleichzeitig müsse sich ein Unternehmen als Teil der Gesellschaft begreifen, sich aktiv an politischer Gestaltung beteiligen und damit auch das soziale, kulturelle und umweltpolitische Geschehen positiv beeinflussen. „Ein Unternehmen muss Sitz und Stimme in Wirtschaft und Gesellschaft beanspruchen“, so Oesterle. Gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen ist für Celesio seit ihrer Gründung im Jahre 1835 eine Selbstverständlichkeit. Unternehmensgründer Franz Ludwig Gehe hat dafür den Grundstein gelegt, indem er als ehrbarer Kaufmann stets im Interesse des Gemeinwohls handelte. „Diese Tradition“, betont Oesterle, „setzen wir fort.“
Mitglieder des Beirats sind unter anderem: Maria Furtwängler: Präsidentin des Kuratoriums, Ärzte für die Dritte Welt, Professor Karl Homann: Stiftung Wittenberg-Zentrum für globale Ethik, Herbert Müller: Vorsitzender des Vorstands, Ernst & Young Deutschland und Präsident, IHK Stuttgart, Helmut Nanz: Helmut Nanz Stiftung, Volker Schlöndorff: Regisseur und Filmemacher, Professor Joachim Schwalbach: Direktor des Instituts für Management, Humboldt-Universität zu Berlin, Maritta Koch-Weser: Leiterin des Programms „Amazonia em transformacao“, Advanced Studies Institute, University of Sao Paulo und Präsidentin, „Earth3000“ Berlin. Der Beirat wird geleitet von Matthias Kleinert, Beauftragter des Celesio-Vorstandsvorsitzenden für Politik und Außenbeziehungen, Staatssekretär a. D.
Einer Presseinformation des Bundesverbands Deutscher Krankenhausapotheker (ADKA) zufolge, wurde eine Meldung des Oberstaatsanwalts in Mainz mit Erleichterung aufgenommen, nach der die Ursache der verkeimten Infusionslösungen nicht im Herstellungsprozess der Klinikapotheke zu suchen ist. "Das ist wie ein 'Freispruch erster Klasse'", meint Klaus Tönne, Geschäftsführer des ADKA in Berlin, "die Ausführungen des leitenden Oberstaatsanwalts in Mainz lassen keinen Zweifel zu: In der Apotheke der Universitätsmedizin Mainz ist einwandfrei und vorbildlich gearbeitet worden." Irene Krämer, Direktorin der Apotheke der Universitätsmedizin Mainz und gleichzeitig Präsidentin der ADKA, sagte am Freitagnachmittag: "Ich bin erleichtert und dankbar, dass die Aufklärung so rasch und in so konstruktiver Atmosphäre gelungen ist.“ Ursache der Verkeimung der Infusionslösungen ist nach derzeitigem Ermittlungsstand die nicht sichtbare Schädigung einer zur Herstellung genutzten Infusionsflasche.
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