Ticker Nr. 12, 25.03.2010

Celesio erreicht Ergebnisziel

Celesio, eines der führenden internationalen Dienstleistungsunternehmen in den Pharma- und Gesundheitsmärkten, hat im Jahr 2009 ein operatives Ergebnis (EBITDA) von 627,6 Millionen Euro erwirtschaftet und damit die eigene Prognose erfüllt. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies in Euro einen leichten Rückgang von 4,5 Prozent. Ursache dafür sind negative Währungseffekte, vorwiegend die Schwäche des britischen Pfunds. In lokaler Währung steigerte Celesio das operative Ergebnis (EBITDA) um 1,5 Prozent. Der Umsatz stieg im Vergleich zu 2008 um 1,6 Prozent auf 21.497,2 Millionen Euro, in lokaler Währung sogar um 4,6 Prozent, so der Konzern auf seiner Bilanzpressekonferenz. Das Ergebnis vor Steuern sank leicht – bereinigt um außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte – um 5,5 Prozent auf 389,6 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss stieg – ebenfalls bereinigt um außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte – um 0,1 Prozent auf 268,7 Millionen Euro. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 6. Mai 2010 vorschlagen, eine Dividende von 0,50 Euro pro Aktie zu zahlen. Im Vorjahr wurden 0,48 Euro pro Aktie ausgeschüttet. Dank eines robusten Geschäfts ist Celesio für 2010, dem 175. Jahr der Unternehmensgeschichte, optimistisch. Jüngste Entwicklungen wie zum Beispiel die Anhebung der Arzneimittelpreise in Brasilien zum 1. April 2010 um 4,4 bis 4,8 Prozent und die guten Wachstumsprognosen für Brasiliens Wirtschaft unterstreichen diesen Optimismus. „Dies bestätigt einmal mehr, dass der Einstieg in den brasilianischen Markt goldrichtig war“, so Celesio-Chef Fritz Oesterle. Celesio geht von einer zumindest leichten konjunkturellen Erholung aus und erwartet, dass das operative Ergebnis (EBITDA) auf Eurobasis über dem Niveau des Jahres 2009 liegen wird.


Mehr Fortbildungen

Im Jahr 2009 war Apothekern die Fortbildung wichtiger als je zuvor: Die Bundes-apothekerkammer (BAK) registrierte 119.000 Teilnehmer bei Veranstaltungen, die die 17 Apothekerkammern der Länder anboten. Das ist ein Plus von rund 6 Prozent im Vergleich zu 2008. Die Apothekerkammern boten 2009 insgesamt 2.300 Fortbildungsveranstaltungen an und damit 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Hinzu kommen die Fortbildungsveranstaltungen externer Anbieter, die ihr Angebot ebenfalls um 13 Prozent erhöhten. Insgesamt wurden 6.900 Fortbildungen durch die BAK oder die Apothekerkammern anerkannt. BAK-Präsidentin Erika Fink: "Wir haben nicht erfasst, wie viele Teilnehmer diese externen Veranstaltungen besucht haben. Die Spanne zwischen den verschiedenen Veranstaltungen ist sicherlich groß. Wir gehen davon aus, dass mindestens weitere 50.000 Teilnehmer diese externen Fortbildungen absolviert haben." Einer der größten Anbieter von externen Fortbildungs- und Trainingsprogrammen im Apothekenmarkt ist die GEHE AKADEMIE des Stuttgarter Pharmagroßhändler GEHE. Über 25.000 Teilnehmer besuchten 2009 die mehr als 1000 Fortbildungen in den Niederlassungen, die e-Learning-Seminare oder Inhouse-Trainings in der Apotheke. Das Programm gehört damit zu den erfolgreichsten im Pharmamarkt und wurde von Deutschlands Apothekern in der jährlichen Umfrage der Fachzeitschrift PharmaRundschau 2010 mit einer Silbermedaille ausgezeichnet.


BPI: Union setzt richtiges Zeichen

Mit der Forderung Rabattverträge für Generika abzuschaffen, setzt die Union ein richtiges Zeichen für den Erhalt der Therapiefreiheit und bekennt sich zum Standort Deutschland. Der durch die Rabattverträge erzeugte ruinöse Preiswettbewerb hat insbesondere die standortgebundene pharmazeutische Industrie an den Rand der Leistungsfähigkeit gebracht, so der Bundesverband der pharmazeutischen Industrie (BPI).



Tanja Wilcke, Pressesprecherin

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