GEHE unterstreicht Bedeutung des Pharmagroßhandels für deutsches Gesundheitssystem

GEHE unterstreicht Bedeutung des Pharmagroßhandels für deutsches Gesundheitssystem

Stuttgart, 24. April 2018 – In den vergangenen Wochen trafen sich Mitglieder der GEHEGeschäftsführung mit Gesundheitspolitikern der Regierungsparteien, um über die aktuelle Situation am deutschen Gesundheitsmarkt und die Rolle der einzelnen Akteure zu diskutieren. In den Gesprächen mit der gesundheitspolitischen Sprecherin der CDU/CSUBundestagsfraktion, Karin Maag (MdB), und der SPD-Bundestagsabgeordneten und Mitglied des Gesundheitsausschusses, Martina Stamm-Fibich, unterstrich GEHE dabei insbesondere die herausragende Bedeutung des vollversorgenden Pharmagroßhandels für das deutsche Gesundheitssystem. Als Bindeglied und verlässlicher Partner für Hersteller und Apotheken spielt das Unternehmen eine zentrale Rolle bei der nachhaltigen Sicherung der Patientenversorgung in Deutschland.

Im Fokus der Gespräche stand unter anderem auch das Thema der Vergütung des Pharmagroßhandels. Die letzte Anpassung der Vergütung erfolgte 2010 im Rahmen der AMNOG-Novelle, die jedoch erhebliche finanzielle Einbußen für den Pharmagroßhandel zur Folge hatte. GEHE forderte die Politik daher auf, die Leistungsvergütung des Großhandels an die stark gestiegenen Kosten, die sich vor allem durch die seit 2013 bestehende Richtlinie Good Distribution Practice (GDP) der europäischen Kommission ergeben haben, anzupassen. Zudem erwarten den Pharmagroßhandel auch in Zukunft weitere Investitionen: Ab Februar 2019 muss die europäische Fälschungsrichtlinie zur Erhöhung der Arzneimittelsicherheit in Deutschland umgesetzt werden.

Der Vorsitzende der GEHE-Geschäftsführung, Dr. Peter Schreiner, betonte gegenüber den beiden Gesundheitspolitikerinnen: „Wir setzen die hohen Standards für den pharmazeutischen Großhandel, bspw. in Form der GDP-Richtlinie zur Gewährung der Arzneimittelsicherheit, konsequent um. Hierzu zählt u.a. die Klimatisierung von zusätzlichen Lagerbereichen. Dies hat bereits in den vergangenen drei Jahren und wird auch in Zukunft enorme finanzielle Belastungen mit sich bringen. Hinzu kommt der ebenfalls dauerhafte technische und administrative Mehraufwand durch die auf EU-Ebene beschlossenen Maßnahmen.“

Schreiner weiter: „Im Gegenzug muss der Gesetzgeber die sinkenden Einnahmen bei gleichzeitig steigenden Kosten durch eine Vergütungsanpassung berücksichtigen. Dies ist notwendig, um die Leistungsfähigkeit des Pharmagroßhandels auch langfristig sicherzustellen. Nur dann wird den Apotheken auch langfristig ein verlässlicher Partner zum Wohle der Patienten zur Verfügung stehen.“

Insgesamt konnten die GEHE-Verantwortlichen die beiden Gesundheitsakteure von CDU und SPD für die elementare Rolle des Unternehmens für Apotheker sowie das gesamte Gesundheitssystem sensibilisieren. Denn als Bindeglied zwischen fast 2.000 pharmazeutischen Unternehmern und Lieferanten anderer apothekenüblichen Waren und den knapp 20.000 öffentlichen Apotheken in Deutschland ist GEHE ein elementarer Bestandteil der Patientenversorgung in Deutschland.

Über GEHE: Das pharmazeutische Großhandelsunternehmen GEHE Pharma Handel GmbH ist ein Tochterunternehmen von McKesson Europe. Aus 19 Niederlassungen beliefert GEHE täglich bundesweit Apotheken mit Arzneimitteln und trägt damit zur sicheren Arzneimittelversorgung in Deutschland bei. Über die Apotheken-Kooperation gesund leben, die mit 2100 Mitgliedern und rund 60 Industriepartnern stärkste Apotheken-Kooperation Deutschlands, unterstützt der Stuttgarter Pharmahändler seine Kunden mit Dienstleistungen im Apothekenmanagement und -marketing.

Pressekontakt: Dustin Tusch | Tel. +49 152 90020362 | E-Mail: dustin.tusch@gehe.de | www.gehe.de



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