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Gespräche mit der Politik zeigen Wirkung: Gesundheitsausschuss fordert von Bundesregierung Prüfung der Großhandelsvergütung

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Stuttgart, 18. September 2019 – Anlässlich der kommenden Bunderatssitzung am Freitag, den 20.09.2019, fordert Dr. Peter Schreiner, Vorsitzender der GEHE-Geschäftsführung, die Mitglieder auf, der Beschlussempfehlung des Gesundheitsausschuss zur Verordnung zur Änderung der Apothekenbetriebsordnung und der Arzneimittelpreisverordnung anzunehmen. Die Gesundheitsministerinnen und -minister fordern darin die beiden zuständigen Bundesministerien auf zu prüfen, ob die Vergütung des vollversorgenden pharmazeutischen Großhandels noch ausreichend ist, um dauerhaft die bedarfsgerechte und kontinuierliche Belieferung der deutschen Apotheken gewährleisten zu können.

30 persönliche Gespräche mit Landes- und Bundespolitikern in zwölf Monaten
GEHE begrüßt den Vorstoß des Gesundheitsausschusses. „Auf Grund gestiegener Kosten bei gleichzeitigem Margenverfall im vollversorgenden pharmazeutischen Großhandel ist eine Anpassung der derzeitigen Vergütung unerlässlich, um die flächendeckende Arzneimittelversorgung in Deutschland auch zukünftig sicherzustellen“, so Schreiner. „Wir unterstützen daher die Forderung des Gesundheitssauschusses des Bundesrates in Richtung Bundesregierung zu prüfen, ob das Honorar des vollversorgenden pharmazeutischen Großhandels noch ausreichend ist. Wie der aktuelle Vorstoß der Gesundheitsminister der Länder zeigt, konnten wir in den vergangenen zwölf Monaten Landes- und Bundespolitiker in rund 30 persönlichen Gesprächen von der Bedeutung der GEHE als vollversorgenden pharmazeutischen Großhändler für die sichere und flächendeckende Arzneimitteldistribution überzeugen und bezüglich der Fehlentwicklungen bei der Vergütung sensibilisieren“, so Schreiner weiter.

Durch Zunahme hochpreisiger Arzneimittel sinkt die Spanne für Vollversorger
Die letzte Anpassung der Großhandelsvergütung liegt nunmehr acht Jahre zurück. 2011 wurde das Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (AMNOG) verabschiedet, das vom Großhandel Einsparungen in Höhe von 200 Millionen Euro jährlich bedeutete. Insbesondere durch die Zunahme hochpreisiger Arzneimittel sinkt seither die Spanne für die Vollversorger.

Gleichzeitig sind die Kosten im pharmazeutischen Großhandel stark gestiegen. Grund dafür sind vor allem die gestiegenen gesetzlichen Anforderungen. Hier zählen die EU-Leitlinien zur guten Vertriebspraxis (GDP) und die EU-Fälschungsschutzrichtlinie (FMD). Hinzu kommt die stetige Zunahme von handlungsintensiven Arzneimitteln (beispielsweise Kühlartikel und Betäubungsmittel) und Rabattverträgen.

Um den öffentlichen Versorgungsauftrag – die flächendeckende Arzneimittelversorgung in Deutschland – auch weiterhin sicherstellen zu können, ist es daher erforderlich, die Großhandelsvergütung zu verbessern.

Über GEHE

Das pharmazeutische Großhandelsunternehmen GEHE Pharma Handel GmbH ist ein Tochterunternehmen von McKesson Europe. Aus 18 Niederlassungen beliefert GEHE täglich bundesweit Apotheken mit Arzneimitteln und trägt damit zur sicheren Arzneimittelversorgung in Deutschland bei. Über die Apotheken-Kooperation gesund leben, die mit 2.100 Mitgliedern und rund 60 Industriepartnern stärkste Apotheken-Kooperation Deutschlands, unterstützt der Stuttgarter Pharmahändler seine Kunden mit Dienstleistungen im Apothekenmanagement und -marketing.

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