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Staatsministerin Klepsch besucht Pharmagroßhändler in Dresden: „GEHE sichert die Arzneimittelversorgung in Sachsen“

Dresden, 05. Mai 2019 – Vergangenen Freitag war Barbara Klepsch (CDU), Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz sowie Mitglied des Gesundheitsausschusses, zu Gast in der Dresdner Niederlassung der GEHE Pharma Handel, um sich über die Arzneimittelversorgung in Sachsen und die aktuellen Herausforderungen im Pharmagroßhandel zu informieren.

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GEHE-Geschäftsführer Michael Uhlmann führte die Staatsministerin durch die 6.000 Quadratmeter großen Räumlichkeiten, in denen bis zu 100.000 Arzneimittel lagern, die täglich an die Apotheken in der Region distribuiert werden. „In der Apotheke kann auf Grund der Vielzahl von in Deutschland gehandelten Arzneimitteln durchschnittlich jedes fünfte Rezept nicht sofort bedient werden. Der Pharmagroßhändler GEHE sichert durch die mehrmals tägliche Arzneimittellieferung – im Notfall innerhalb von maximal zwei Stunden – aus seiner Niederlassung in Dresden, dass Patientinnen und Patienten in Sachsen auch in diesen Fällen schnell und sicher ihre Arzneimittel erhalten“, zeigt sich die Staatsministerin beeindruckt.

Dabei verfügt GEHE über eines der effizientesten Logistiksysteme und gewährleistet alle Aspekte moderner Arzneimittelsicherheit. In der Dresdner Niederlassung kommt modernste Lager- und Automatentechnik zum Einsatz: Durch eine Automatisierungsquote von rund 70 Prozent werden Aufträge in maximal 30 Minuten für die Apotheken bereitgestellt. Insgesamt arbeiten in der Niederlassung 110 Mitarbeiter, die die Versorgung der Apotheken bis zu fünf Mal am Tag sicherstellen.


Im Gespräch mit der Staatsministerin zeigte Michael Uhlmann die Bedeutung von GEHE als vollversorgendem Pharmagroßhändler für die Region und das flächendeckende Gesundheitssystem auf: „Täglich beliefern wir bundesweit rund 6.500 Apotheken mit Arzneimitteln. Damit stellt GEHE sicher, dass bundesweit alle Patientinnen und Patienten ihre Arzneimittel erhalten, wann und wo sie sie benötigen. Sachsen, als Geburtsstätte der GEHE vor mehr als 184 Jahren, hat für uns dabei einen ganz besonderen Stellenwert.“
Diskutiert wurde auch die starke Veränderung des Arzneimittelmarktes. Die Zahl der hochpreisigen Arzneimittel ist ebenso angestiegen wie die Zahl der Arzneimittel, die besonders kompliziert zu handhaben sind, wie z.B. Betäubungs- und Kühlmittel. Des Weiteren steigt die Zahl der Rabattverträge der Krankenkassen, die sich derzeit auf mehr als 27.000 beziffert. Auch die Personal-, Dokumentations- und Transportkosten steigen durch die Umsetzung europäischer Richtlinien stetig.


„Der Pharmagroßhandel musste vermehrt zusätzliche Investitionen tätigen, um die hohen regulatorischen Standards auf nationaler und EU-Ebene erfüllen zu können. Auf den Kosten dürfen wir nicht sitzenbleiben, denn als pharmazeutischer Großhandel sind wir ein wichtiger Akteur der Arzneimittelversorgung in Deutschland“, erläutert der GEHE-Geschäftsführer.

Über GEHE

Das pharmazeutische Großhandelsunternehmen GEHE Pharma Handel GmbH ist ein Tochterunternehmen von McKesson Europe. Aus 18 Niederlassungen beliefert GEHE täglich bundesweit Apotheken mit Arzneimitteln und trägt damit zur sicheren Arzneimittelversorgung in Deutschland bei. Über die Apotheken-Kooperation gesund leben, die mit 2.100 Mitgliedern und rund 60 Industriepartnern stärkste Apotheken-Kooperation Deutschlands, unterstützt der Stuttgarter Pharmahändler seine Kunden mit Dienstleistungen im Apothekenmanagement und -marketing.

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Pressekontakt:
Dustin Tusch
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